Monday, September 14, 2009

Motoreneinfrierung und Wiederauftauung in der Formel 1

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Warum dann überaupt Motoren bauen wenn man nicht besser als andere sein darf? Mercedes hat den besten Motor. Er hat die meiste Power, ist Zuverlässig und braucht sogar noch wenig Sprit dabei. Nun denkt man wieder darüber nach die Motoreneinfrierung für die anderen Hersteller (oder nur Toyota?) aufzuheben um wieder alle Motoren auf gleichem Level zu haben. Ja Krampf lass nach! Erstmal ist das einfrieren sowieso ein Witz (vor allem weil man es eh jeden Winter aufhebt!). Motorenbau ist also zu teuer? Man hat bestimmte Materialien bereits vor Jahren verboten (Beryllium...) und das Drehzahlllimit und Motorenlimit macht die Motoren eh schon günstiger. Warum will man in der F1 keinen technischen Wettbewerb? Und wenn es eh keinen Wettbewerb gibt - welchen (Werbe-) Sinn macht es dann für Hersteller überhaupt Motoren zu bauen? Es ist ja nicht so dass man damit angeben könnte! Im Jahr darauf sind wieder alle gleich stark weil man die Einfrierung für die "schwachen" kurz aufhebt!
Wieviel teurer ist es denn ohne Einfrierung? Ich war immer begeistert von den Entwicklungssprüngen in der F1. Nun ist das Ziel "Einheitsmotoren" von verschiedenen Herstellern zu haben.
Mit Drehzahllimit, Motorenlimit (bestimmte Anzahl pro Saison) und eventuell Mindestgewicht (man könnte sogar festlegen wie das Gewicht verteilt sein muss) sind die Kosten doch eindämmbar.
Die Windkanäle sind vielleicht das grösste Problem. Jedes Team hat einen und deshalb kann man sie nicht einfach so verbieten. Es wäre schön wenn die Teams wieder mehr Geld in die Motoren und weniger in die filigrane Aerodynamikentwicklung stecken würden...

Tricone Bit