Wednesday, December 12, 2012

Das Diesel-Phänomen
Geschichte über Rudolf Diesel vom April 1943!

Dieselmotor
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ENERGIE
Technische Fachzeitschrift
Berlin
Heft 4 - 22. Jahrgang - April 1943
Hauptschriftleiter: Oberingenieur Walter Lehmann


Das Diesel-Phänomen
Buch und Film haben dem Werk Rudolf Diesels ein eindrucksvolles Denkmal gesetzt. Eugen Diesel, der das Vermächtnis des Vaters in seiner Biographie wahrt, geht den Wegen des großen Erfinders nach und findet in psychologischer Betrachtung verständliche Gründe für das Schicksal des Menschen Diesel. Der Film führt mitten hinein in die technische Steigerung den Kampf gegen Mißerfolg und Enttäuschung, doch am Ende des Ringens mit dem Dämon Maschine steht die Idee des Sieges. Wohl hat der Dieselmotor seinen Siegeslauf durch die Welt angetreten und einem neuen technischen Zeitalter den Weg in die Zukunft gebahnt, doch bis auf den heutigen Tag - hier haben Buch 1) und Film 2) eine Wendung gebracht - blieben Name und Schicksal Diesels, der zweifellos einer der genialsten Techniker war, der breiten Öffentlichkeit verborgen. In diesen Tagen, in denen Rudolf Diesel sein 85. Lebensjahr vollenden würde, erinnern wir uns wiederum der technischen Großtat der Diesel-Erfindung.
Für die Konstruktion eines rationellen Wärmemotors, der die in Bezug auf Wärmeausnutzung unvollkommene Dampfmaschine ersetzen sollte, schwebte Diesel die Verwirklichung des Carnotschen Idealprozesses vor. "Man muß viel wollen, um etwas zu erreichen." Dieses Wort, das Diesel selbst einmal aussprach, hat ihn in allen seinen Handlungen bestimmt. Er wollte den Kohlenstaubmotor, der sich erst heute, fünfzig Jahre später, der Lösung nähert. Die ursprünglich theoretisch errechnete Wärmeausnutzung von 70-80 vH. (%) hat Diesel nie erreicht. Schließlich hat er aber doch den besten Wärmemotor geschaffen, der noch heute als die wirtschaftlichste Kraftmaschine gilt. Um das Interesse weiterer Kreise zu erregen, vor allem aber der Industrie zu beweisen, daß er den moralischen und geistigen Mut besaß, in der Öffentlichkeit für seine höchst neuartigen Ideen einzutreten, faßte er den Entschluß, seine theoretischen Studien über den Motor in Buchform zu veröffentlichen. Diese Schrift erschien im Januar 1893 - bereits am 28. Februar 1892 war ihm das erste Hauptpatent Nr. 67 207 (Bild) auf "Arbeitsverfahren und Ausführungsart für Verbrennungskraftmaschinen" erteilt worden - unter dem Titel "Theorie und Konstruktion eines rationellen Wärmemotors zum Ersatz der Dampfmaschine und der heute bekannten Verbrennungsmotoren". Die Dieselsche Schrift erregte in Fachkreisen großes Aufsehen. Eine Reihe Gelehrter sprach sich auch günstig über das Prinzip des neuen Motors aus. Das in seiner Broschüre beschriebene Ideal des "vollkommenen Motors" wurde jedoch abgewandelt in den "abweichenden Motor", wie ihn Diesel später für seine praktischen Ausführungen als allein geeignet bezeichnete. - Es ist immer wieder so dargestellt worden, als ob diese Schrift den Ausschlag dafür gegeben habe, daß Augsburg sich zum Bau eines Versuchsmotors entschloß. Aber bereits am 20. April 1892, also lange vor dem erscheinen des Buches, hatte Diesel die erste bedingte Zusage der MAN erhalten, wonach die Firma sich bereit erklärte, "die Ausführung einer Versuchsmaschine zu übernehmen". Schon im September 1892 waren auf Grund von Skizzen Diesels die ersten Ausführungszeichnungen für den Bau des "rationellen Wärmemotors" vollendet worden. Am 21. Februar 1893 kam dann eine feste Vereinbarung zwischen Diesel und der MAN zustande, nach der sich die Firma verpflichtete, "eine Versuchsmaschine von etwa vie Pferdestärken längstens innerhalb sechs Monaten nach Feststellung der betreffenden Pläne durch Rudolf Diesel fertig in ihrer Fabrik aufzustellen und alsdann die Versuche sofort vorzunehmen". Die MAN erhielt das Recht, den Motor in Süddeutschland zu verkaufen. Am 10. April 1893 folgte ein ähnlicher Vertrag zwischen Diesel und der Firma Friedrich Krupp, die das Verkaufsrecht für Norddeutschland erhielt. Am 25. April 1893 schlossen die beiden Werke unter sich einen Vertrag, in dem sie sich zur Unterstützung der von Diesel in Augsburg durchgeführten Versuch verpflichteten.
Nun konnten die ersten gemeinsamen umfassenden Versuchsarbeiten beginnen. Diesel sollte von nun an keiner anderen Tätigkeit nachgehen, als die Versuchsarbeiten so lange zu leiten, bis eine verkaufsmäßige Maschine hergestellt wäre. Das Laboratorium wurde nach Augsburg gelegt. Gewisse Sonderversuche einzelner Probleme sollten in Essen durchgeführt werden. Auf Grund eines Patentes und einer theoretischen Schrift hatte somit Diesel zwei der gewaltigsten Firmen gewonnen, die schon ihres guten Namens wegen alles daran setzen mußten, einen Erfolg zu erzielen. Plötzlich war Macht und Geld da. Diesel konnte die Maschine bauen. Aber die Sorge nagte in ihm fort, daß Kräfte am Werke waren, die sein Verhältnis zum Hause Krupp zu unterwühlen trachteten. Wenn zwei Firmen Krupp und die Maschinenfabrik Augsburg die Sache preisgaben, so konnte das der Todesstoß für seine Lebensarbeit sein. "Das sind Schwierigkeiten und Kämpfe, die jedem 'Propheten' begegnen..." - Die ersten Versuche hatten wenig erfreulich begonnen. Diesel mußte einsehen, daß sich nach seinen ursprünglichen wärmetheoretischen Überlegungen kein brauchbarer Motor schaffen lasse. Diese Erkenntnisse entmutigten ihn jedoch nicht, sondern er meldete bereits am 30. November 1893 sein zweites Reichspatent Nr. 82 168 auf eine "Verbrennungskraftmaschine mit veränderlicher Dauer an der unter wechselndem Überdruck stattfindenden Brenneinführung" an. Dieses wurde die Grundlage für den betriebssicheren Dieselmotor. Anfang 1896 begann der Bau eines neuen Versuchsmotors von 20 PS, der nach fünf Monaten fertig war. Auch diese Maschine wurde zunächst von der Transmission aus angetrieben, um Klarheit über die Abnutzung der am stärksten beanspruchten Teile zu gewinnen. Im Dezember 1896 und Anfang 1897 kam es dann zu Probeläufen, die allgemein befriedigten. Bereits am 17. Februar des gleichen Jahres konnte Prof. Schröder von der Technischen Hochschule München die berühmt gewordenen Abnahmeversuche durchführen, bei denen er eine wirtschaftliche Wärmeausbeute von 26 vH. (%) feststellte, was einem Brennstoffverbrauch von rund 240 g/PSh entsprach. Als Prof .Schröder diese Ergebnisse der Fachwelt bekanntgab, erregte er damit eine Sensation.
Der vor der Hauptversammlung des VDI am 16. Juni 1897 gehaltene Vortrag war ein Triumph. Es war die erste öffentliche Kundgebung vor Vertretern der deutschen Technik und Industrie, in der Diesel über die vierjährigen Versuchsarbeiten und über das Bündnis mit Krupp und Augsburg, denen er seinen Dank und seine Anerkennung zollte, sprach.
Diesel hatte den Ruhm einer Welterfindung. Eine neue Lebensepoche begann, die gekrönt ist vom beispiellosen Siegeszug des Dieselmotors.
1) Biographie von Eugen Diesel: "Diesel, der Mensch, das Werk, das Schicksal", Hanseat, Verlagsanstalt, Hamburg.
2) UFA-Film: "Diesel", 1942.
Diesel Patent

Rudolf Diesel

20th Armored Division
General Combat
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UNIT HISTORY 20th. Tank Battalion, 20th. Armored Division.

Oscar Tellis, 1st. Lt. Adjutant. covers Ammerfeld, Germany to Munich, Germany, April 28, 45 to May 2, 1945, and describes the weather as cold, snowy for two day, with roads fair. The battalion moved on the 28th, becoming involved in its first action against the enemy. The Battalion, with D Company leading, moved from Ammerfeld, crossed the Danube River north of Burgheim, passed through the 42nd. Division, and marched southeast toward Munich.

Secured two bridges across the Paar River at Schroberhausen, where two German Hospitals were located, and 100 prisoners were taken. SS troops fired at our column from cellars and had to be eliminated by grenades and small arms. As we moved toward Aresing, a patrol of friendly mechanized cavalry (no unit identification) informed us that one of their armored cars had been knocked out by a 75mm. SP gun and 2 men killed.

Tricone Bit